Kinder mit Auffälligkeiten der Bewegung und der Wahrnehmungsverarbeitung haben Probleme, ihre alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Sie neigen zu Lernproblemen und ihre Entwicklung ist verzögert. Störungen finden sich vorwiegend in folgenden Bereichen:
Die Therapie findet überwiegend einzeln statt. Es werden aber auch Kleingruppen durchgeführt.
Kinder mit ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)
Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)
Die Händigkeit ist von Geburt an festgelegt und Ausdruck der motorischen Dominanz der gegenüberliegenden Gehirnhälfte.
Mit zwei bis drei Jahren zeigt sich die Händigkeit bei vielen Kindern schon recht klar und wechselt ohne Einfluss kaum noch. Von daher ist es wichtig, dass ein Kind mit seiner dominanten „Arbeitshand“ möglichst viele Tätigkeiten ausführen darf. Nur so kann es eine gute Geschicklichkeit bei den verschiedensten fein- und graphomotorischen Tätigkeiten entwickeln.
Linkshändigen Vorschulkindern und ihren Eltern sollten Tipps zur richtigen Schreibhaltung gezeigt und auch eingeübt werden. Die Kinder sollten schon vor Schulbeginn lernen, ihr Blatt schräg nach rechts zu legen, bzw. auch die Schreibtischauflage für Linkshänder zu benutzen. So können sie mit der Hand unter dem Geschriebenen bleiben, der Füller verwischt nicht, sie können sehen, was sie schreiben.
Ebenfalls wichtig sind Informationen über sinnvolle Gebrauchsgegenstände für Linkshänder. Hierzu gehören für das Kindergartenkind die Linkshänderschere und der Linkshänderspitzer. Bei dem Spitzer können die Kinder den Stift mit der linken Hand nach außen zum Spitzen drehen.
Immer wieder können Eltern und Erzieherinnen Kinder mit wechselndem Handgebrauch beobachten, z.B. beim Basteln, Werken, Malen und beim Essen.
Kinder, die noch bis ins Vorschulalter hinein keine klare Händigkeit zeigen, dürfen nicht vorschnell auf eine Hand (meist rechts) festgelegt werden. Wichtig ist es, diese Kinder sehr genau zu beobachten und durch eine erfahrene und zertifizierte Linkshänderberaterin abklären zu lassen.
Im Umkreis von Ravensburg sind dies: Andrea Kisch und Inge Schillinger-Winkler aus unserer Praxis.
Kommt es zu einer Umschulung der Händigkeit, z.B. von links auf rechts, kann es zu den verschiedensten Störungen im Gehirn kommen. Mögliche Umschulungsfolgen können beim Kind auftreten, z.B. Konzentrationsstörungen, Raum-Lage-Unsicherheiten, feinmotorische Störungen: Unlust beim Malen, Basteln, eine schlechte Schrift usw..
Die Elternberatung und Händigkeitsabklärung können von uns durchgeführt werden. Viele weitere Tipps und Informationen können die Ergotherapeutinnen und Linkshänderberaterinnen (zertifiziert nach Methode Dr. Sattler) Andrea Kisch und Inge Schillinger-Winkler auf Fortbildungen, Elternabenden im Kindergarten, in der Schule oder auch in Einzelberatungen geben.
Häufig werden Kinder erst in der Schule auffällig, wenn es zu Lernstörungen kommt, die unterschiedliche Ursachen haben können . In der Ergotherapie werden Teilleistungsschwächen behandelt, die sich in Form von motorischen Schreibstörungen oder einer Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche als Folge von sensorischen Verarbeitungsstörungen zeigen können. Manche Kinder fallen auch durch mangelnde Aufmerksamkeit, Ausdauerfähigkeit oder nicht ausreichende Arbeitsorganisation auf.
Unsere Kollegin Frau Inge Sonnenburg hat berufserweiternd ein Zusatzstudium mit Abschlussdiplom als Dylexietrainerin absolviert für die Arbeitsbereiche Legasthenie, LRS und Dyskalkulie nach der Methode von Frau Dr. Astrid Kopp-Duller.
Zur optimalen Förderung und Unterstützung des Kindes halten wir es für sinnvoll, mit allen Personen, die mit dem Kind leben oder mit dem Kind arbeiten in regem Austausch zu stehen.
Dies versuchen wir durch:
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